Geschichte - Murgseehütte

Murgseehütte

Das Berggasthaus Murgsee hat seinen Ursprung dem früheren Erzbau in dieser Gegend zu verdanken. Unzählige Spuren davon lassen sich auch heute noch im Mürtschental finden. Als dieser dann eingestellt wurde, diente das ehemalige Knappenhaus als Unterkunft für die Bauarbeiter, die den Murgsee-Damm errichteten. Mit dem Aufkommen des Tourismus zu Beginn des 20.Jahrhunderts wurden die Murgseen als willkommene Fischlieferanten für die Kurgäste in der Umgebung, speziell für Bad Ragaz entdeckt. So musste sich das bescheidene Gebäude einem neuen Nutzungszweck stellen: Es wurde zum Biwak für die Murgsee-Fischer. Daher auch der Name "Fischerhütte". Das Berggasthaus hat seinen einfachen urigen Charakter im Verlaufe der Jahrzehnte beibhehalten.

 

Es dient als Sommer-Saison-Bergrestaurant für Wanderer und als Ausflugsziel für Sportfischer, die an den glasklaren Gewässern ihre Erholung suchen. Die beschränkte Kapazität des eigenen Wasserkraftwerkes für die elektrische Energie engt die gastronomischen Möglichkeiten etwas ein. Die per Helikopter stattfindende Versorgung bedeutet natürlich einen grossen Mehraufwand. Dennoch setzen wir alles daran, unseren Gästen den Aufenhalt so angenehm wie möglich zu gestalten..


Verrucano

Verrucano ist ein in den Alpen vorkommendes buntes Quarz-Konglomerat verschiedener Grösse und Färbung (rot, violett und graubraun). Eingebettet sind Schiefer-Fragmente, Feldspat-Trümmer und serizitische Bindemittel. Daneben enthält die Schichtserie Sand-, Schluff- und Tonsteine. An einigen Stellen treten glimmerschieferartige und gneis-ähnliche Ausprägungen auf. Eingeschaltet in die Sedimentfolge sind vulkanische Ablagerungen, sowohl als Lava, Aschelage oder als vulkanische Gänge.

 

Die Bildung erfolgte durch Eintrag von Flüssen, die Verwitterungsprodukte des variszischen Grundgebirges her transportierten. Die Rotfärbung erklärt sich durch Oxidation von Spuren Eisen.

 

Gut erhaltene und nur wenig metamorphe Sedimente des Verrucano finden sich als mächtige Ablagerungen vor allem im Helvetikum der Alpen.  Im Ostalpin wurde die Schichtfolge stärker in die Gebirgsbildung einbezogen und ist daher eher metamorph überprägt.

 

 


Impressionen